Bestaunen von Ruinen, Spazieren am Paradiesstrand und Schwimmen in unterirdischen Höhlen…ach, und ne verrückte Party gab’s auch

Ein abwechslungsreicher, interessanter und wunderschöner Tag liegt hinter mir.

Das zeitige Aufstehen fiel zwar schwer, hat sich aber wirklich gelohnt. Mit der  für heute gebuchten Tour, wurden gleich 3 interessante Ziele angefahren.

Zu erst ging es zu den Ruinen von Tulum. Ein Mexikaner, in dessen Adern nach eigener Aussage noch Majablut fließt, hat die Führung durch die Anlage geleitet und so viel Wissenswertes erzählt, dass ich mir gar nicht alles behalten konnte.

Grob nur so viel. Majablut ist nie ausgestorben. Es gibt nach seiner Aussage auch noch 100%ige Blutlinien. Die Überlieferungen sind aber größtenteils verloren gegangen, vor allem die Bücher wurden vernichtet. Es gibt wohl aber noch 3 Original Maja-Bücher. Keines davon befindet sich jedoch in Mexiko. Alle 3 sind in Europa, 1 davon ist in Dresden.

Die Ruinen waren beeindruckend. In diesem inneren Kreis haben die bessere Mittelschicht und die Oberschicht gelebt. Die Anlage war von einer Mauer umgeben. Die schlechter gestellten Familien lebten außerhalb dieser Mauer. Das Wasser für den täglichen Bedarf wurde in Wasserlöchern aufbewahrt. Um es keimfrei zu halten, haben die Maja Penicillin beigefügt. Allerdings wussten sie nicht, dass es Penicillin ist. Sie haben auf Mais Schimmel gezogen und wussten „lediglich“ um die Wirkung.

Nach den Ruinen ging es zum Playa Paraiso und ein Paradies ist es ganz bestimmt. Es ist zwar, gerade weil es so toll ist dort, fürchterlich überfüllt, aber man muss dort gewesen sein.

Der letzte Stopp war ein unterirdischer See. Ausgestattet mit Schwimmwesten,  Taschenlampe und Taucherbrille ging es ins kalte Wasser. Durch die Höhlen zu schwimmen ist schon eine tolle Erfahrung, auch wenn man irgendwann feststellen muss, dass die zwischen den Stalagtiten hausenden Fledermäuse, die das mit der Taschenlampe angefunzelt werden gar nicht toll fanden, dort natürlich ihre ganzen Stoffwechselendprodukte rein fallen lassen. Aus diesem Grund habe ich dann auch auf das untertauchen und Fische beobachten (die es dort zu Hauf gibt) verzichtet.

Zurück im Hotel gab es erst mal eine schöne Tasse Kaffee und dann wieder raus auf die Flaniermeile, in ein nettes Lokal eingekehrt und was gegessen.

Für den Abend hatte ich bereits Karten für den lokalen Club Coco Bongo erworben. Der Eintritt kostet 60 € mit Open Bar, also trinken was und so viel man will, ach ja und eine Show sollte es auch noch geben. Show? ? Naja, ich hatte mir nicht allzu viel davon versprochen, aber es war ja nunmal mit dabei.

Die Show war der Hammer! Sie ging 23:30 Uhr los und bis 02:45 Uhr. So etwas habe ich noch nicht gesehen. Coco Bongo kann ich nur jedem ans Herz legen, der nach Cancun oder Playa del Carmen reist (die Shows sind identisch).  Der Laden ist eine Mischung aus einem guten Club in Miami und einer Show in Las Vegas. Es werden sozusagen die „Best of“ verschiedener Filme und Musiker nachgestellt, auf einer richtig gut anzusehenden Weise. Ich bin wirklich wirklich begeistert.

Hier ist es jetzt 04:45 Uhr und ich geh jetzt schlafen. Das war ein richtig toller Tag!

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