Tagesausflug zum Preveli Beach

Preveli Beach, auch als Palmenstrand bezeichnet, sollte man gesehen haben.
Und zwar möglichst bis man maximal Mitte 40 ist. Oder aber, man ist im Alter noch super trainiert, dann geht das auch noch in späteren Jahren.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich schon ein Alter erreicht habe, in dem ich froh bin, etwas gemacht zu haben und zu wissen, dass es das letzte Mal in meinem Leben war – aufgrund der körperlichen Verfassung.

Aber von vorne….
Der Palmenstrand stand also auf dem Tagesprogramm. Rein ins Auto und hingefahren.
Einmal von Rethymno gerade runter in den Süden der Insel, ging es durch die Koutaliotiko-Schlucht.

Da oben war es für meine Verhältnisse doch recht kühl, so dass ich nach ein paar Bildern machen, wieder froh war, im Auto zu sein.

Dann immer hübsch den Hinweisschildern nach und man wird auf einer befestigten Straße (warum das wichtig ist, erfahrt ihr dann im nächsten Beitrag) bis zum nunmehr privaten Parkplatz geführt. Für 2 Euro darf man seinen Wagen abstellen (eine andere Parkmöglichkeit gibt es im Übrigen nicht) und sich auf den Weg machen…

…nach ein paar Schritten eröffnet sich dann folgendes Panorama.

Um es zu fotografieren sollte man schwindelfrei sein, festes Schuhwerk tragen (viele Touristen machen die komplette Tour mit Flip Flops und ich frage mich immer noch, wie man sich dabei nicht die Füße brechen kann) und möglichst nicht übermütig sein.

Tja…und dann begann das Problem…ich wollte an den Strand und nicht über den Strand.

Also Schnürsenkel festgezogen und an den Abstieg gewagt.
Während des runter Gehens, das alleine schon nicht so unbeschwerlich war, dachte ich schon immer bei mir…. „Sch…, das musst du dann auch alles wieder hoch…“?
Aber egal…ich wollte ja unbedingt da hin, also schiebt man das beiseite und denkt sich, „aahhh…wird schon gehen!“

Unten angekommen, wegen der Hitze und der Anstrengung schon nass geschwitzt, ist man dann doch einfach nur happy. Schöner Strand, super Wasser und Frappe zu kaufen 😉 Alles gut!

Der Strand war auch sehr gut besucht. Leider war es kein Sandstrand sondern ganz feiner Kies. Der tat zwar nicht weh, weil es kleine Steinchen waren, aber er schmerzte, weil er höllisch heiß war.

Die andere Seite des Strandes führte dann in den schon von oben sichtbaren Palmgarten.

Nach einem Spaziergang durch die Palmen und einem kleinen Spaziergang durch dieses Flüsschen, noch einmal ins Meer gehüpft…und dann holte sie mich wieder ein…die Tatsache, dass ich da tatsächlich wieder rauf musste…

Also…wieder Schuhchen geschnürt und Aufstieg…

Auf dem Bild seht ihr den schönen Teil des Wegs, mit Stufen und so… Es sind auch unebene Wege dabei, aber da war ich damit beschäftigt, mir nicht den Fuß umzuknicken und hab vor lauter Konzentration vergessen zu fotografieren.

Ich schwöre euch…einmal und nie wieder!
Mein Herzl ist gerast, ich konnte nicht mehr sprechen und ohne kleinere Päuschen hätte ich das nicht überstanden…

…ich war fertig!

Für alle, die mal noch hier her wollen…

Tipp 1: Überlegt es euch gut!
Tipp 2: Überlegt nochmal!
Tipp 3: Nehmt ein Boot!

Für die Touristen werden Bootstouren angeboten. Da wird man auf dem Seeweg an den Strand geschippert, kann gleich im Wasser aussteigen und spart sich das Gekraxel.

Ich komm mir vor wie eine Bergziege ?

In diesem Sinne, allen einen entspannten Tag 😉

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