2 x Abschied

Wir müssen uns nun 2 x verabschieden und obwohl etwas Schönes vor uns liegt, fällt es uns tatsächlich nicht leicht.

Wir verbringen unseren letzten Tag in Patong am Strand, gehen baden ohne das etwas zwickt, beobachten die Russen direkt vor uns, die alles kaufen, was ihnen vor die Nase gehalten wird und lassen uns die Sonne noch mal richtig auf den Pelz scheinen.

Der Tag geht, die Sonne auch und aus dem Kudo Beach Club dringen wohlklingende Bässe. Wir gehen näher, um uns das anzuschauen. Die Gesamtstimmung, eine Zusammensetzung aus Ambiente, Musik, Sonnenuntergang und cooler Bar verleitet uns…. Aaach komm, ein Cocktailchen zum Abschied. Und so sitzen wir da, schlürfen unsere frozen Daiquiris, schauen aufs Meer und verabschieden uns still.

Am nächsten Morgen läuft es entspannt. 12 Uhr Mittags auschecken. So konnten wir noch ausschlafen. Der Minibus ist pünktlich und bis auf die Tatsache, dass wir auf halber Strecke in einen anderen Minibus umsteigen müssen, ist alles harmlos. Die Fahrt, eigentlich 1 h, dauerte auch nur 1,5 h, was absolut in Ordnung und durch das Abholen weiterer Gäste und das Umsteigen erklärlich ist.

Wir haben uns entschieden die letzte Nacht in der Nähe des Flughafens zu verbringen, da wir Tags darauf schon 6 Uhr am Flughafen sein müssen.

Wir haben wieder das Hotel ausgesucht, dass wir vor 5 Jahren schon hatten. Hier bekommen wir einen kostenlosen Transfer zum Flughafen und die Zimmer waren damals super in Ordnung. Als der Minibus vor dem Hotel hält, sind wir nicht ganz sicher, ob wir richtig sind. Wir erkennen nichts wieder. Aber doch, nach kurzer Nachfrage klärt es sich auf. Das Hotel wie wir es kennen, befindet sich noch hinten dran, man hat einfach nach vorne angebaut, so dass sich nun eine völlig neue Straßenfront ergibt. Und obwohl ein Anbau und damit eine Erneuerung passiert ist, wirkt alles abgewohnt und etwas heruntergekommen. Das Zimmer was wir bekommen ist nur für eine Nacht und ist vielleicht deshalb nicht das Beste im Haus. Aber es ist schon ein wenig schlimm und nur mit viel bewusstem „Übersehen“ und „Bloß nicht genauer hinschauen“ zu ertragen. ….nur eine Nacht….

Wir gehen erst einmal etwas essen und danach Richtung Strand, der Teil eines Nationalparks (des Sirinat Nationalparks) ist.

War vor 5 Jahren hier einfach nur Strand, wird nun auf den Nationalpark verwiesen und aufgestellte Schilder erklären, dass hier nun Eintritt zu zahlen sei – für die Ausländer ein übrigens 5x höherer Betrag als für die Einheimischen.

Es ist bereits 16 Uhr, das Häuschen, wo man bezahlen könnte, ist leer und überhaupt ist (zum Glück) der Zugang zum Strand nirgendwo gesperrt. Wie wollen die das kontrollieren? Vasili spricht mit einer Angestellten einer Hotelanlage, die, wie weitere Hotels, Cafés und Restaurants, vor 5 Jahren noch nicht existierten. Sie erklärt uns, dass aufgrund der Tageszeit nun kein Eintritt mehr zu zahlen sei. Ok, aber die Thematik an sich bleibt befremdlich.

Wir gehen zum Strand, der sich zum Glück nicht verändert hat, laufen ein wenig am Wasser entlang, um uns dann einfach in den warmen Sand fallen zu lassen.

Die Sonne beginnt unterzugehen und Thailand gibt sich verdammt viel Mühe, uns den Abschied auch ja so schwer wie möglich zu machen.

Der Strand hat sich insoweit weiterentwickelt, dass dort, wo vor 5 Jahren nur ein kleines Lokal war, plötzlich mehrere Restaurants mit einladendem Meerblick aus dem Boden geschossen sind. Ein letztes Mal verschlingen wir die thailändischen Köstlichkeiten und sagen Danke und Tschüss Thailand.

Bis bald!

(denn DAS wir wiederkommen, steht ganz sicher fest)

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