Catch Beach Club – Bangtao Beach

Nach 2 Tagen Strand quasi vor der Haustür, was uns unheimlich gut getan hat (bei dem Alltagsstress, den wir in letzter Zeit hatten 😉 ), möchten wir noch ein paar andere Ecken von Phuket sehen und Orte aufsuchen, die uns das letzte Mal hier so beeindruckt haben.

Dadurch steht das Thema Moped wieder ganz oben auf der Liste. Wie schon geschrieben, verlangen die Verleiher hier auch den Reisepass, den wir jedoch nicht bereit sind, herauszugeben.

Via Internet finden wir ein thailändisch/schweizerisches Angebot, dass Mopeds ohne Reisepass verleiht. Dafür müssen wir allerdings unterschreiben, dass wir im Falle von Diebstahl oder Totalschaden eine Summe in Höhe von ca. 48.000 THB (ca. 1.300 €) an die Verleiher bezahlen. Auch nicht wirklich super, aber immer noch besser als den Reisepass zu verlieren.

Wir haben uns also für diese Variante entschieden, sind aufgesprungen und haben uns Richtung Norden auf den Weg gemacht. Unser Ziel ist der Catch Beach Club, der uns, wie sollte es anders sein, vor 5 Jahren schon gut gefallen hat.

Vorher fassen wir aber noch ein super gesundes Frühstück ab. Boah….bin ich voll…

Wir nehmen dann, nachdem wir gerade so satt geworden sind 😉 , die alte Route….und ich weiß nicht, ob ich das schon mal erwähnt habe…aber die bauen und bauen hier überall. Alles ist so voll geworden und die ursprüngliche kleine Straße am Strand entlang gibt es so nicht mehr.

Wir finden unseren Weg dennoch und ratet mal….aus dieser kleinen Strandbar, von der aus wir schon vor 5 Jahren am Strand nach Hause skypen konnten, ist ein großes nobles Restaurant und eben ein Beach Club geworden. Und sie bauen noch an… Wir werden am Eingang empfangen und man bietet uns ein Glas Sekt zur Begrüßung an. Ja, ja….wir reisen mit Stil….

Wir entscheiden uns dann doch eher für einen kalten Kaffee und genießen die Aussicht aufs Meer.

Es ist ein bewölkter Tag, doch die Temperaturen liegen ca bei 35°. Zeit, das Meer zu genießen.

Als wir baden, sehen wir sie schon kommen. Dunkle Wolken ziehen über die Insel Richtung Meer. Wir hoffen, dass es nicht schlimm wird, doch wir irren uns. Irgendjemand zieht an der Leine und der Eimer kippt über uns aus. Ein großer Eimer. Es schüttet. Mir fehlen die Worte, diesen Guss zu beschreiben. Wir retten uns aus dem Meer (Ja, wir waren schon nass, warum also fliehen? Weil ich keine Lust auf eventuelle Blitze hatte… 😉 ) Und so haben wir gewartet. Die Luft hatte merklich abgekühlt. Und mir war kühl. Zum Glück dauerte es nicht so lang, die Regenfront zog übers Meer ab und von oben war es wieder trocken. Wir waren aber immer noch nass. Und es war kalt. Was tun?

Na zurück ins Meer!

Es war toll! Direkt nach dem Regen ins Meer springen. Die Wasseroberfläche war vom Regen kühl. Die Schicht darunter hatte aber Badewannentemperatur. Das Wasser war traumhaft weich und wir waren fast allein.

Das Leben ist so wunderschön! Man wird sich dessen in solchen Momenten erst richtig bewusst! Gefühle von Glück und Dankbarkeit, die man nicht ausdrücken kann…

Am Abend, nachdem es die ganze Zeit trocken geblieben ist, fahren wir glücklich und zufrieden zurück.

…und müssen unsere Rückfahrt unterbrechen und erneut einen Unzerschlupf suchen. Wieder einmal erwischt es uns volle Kanne…

Irgendwann kommen wir im Hotel an. Eine warme Dusche, Klamottenwechsel und raus geht es wieder. Regen ist nicht schön. Aber er vermiest uns nicht unsere Zeit, er gehört irgendwie dazu.

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