Playa del Carmen….eine Wucht!

Nach dem Aufstehen, Packen und Frühstücken ging es mit dem Taxi zur ADO-Busstation. Die ADO-Busse sind die allgegenwärtigen Transportmittel, um sich hier zwischen den Orten zu bewegen.

Angekommen an der Busstation habe ich nicht schlecht gestaunt. Ganz schön großer „Bahnhof“… Viele Busse, verschiedene, nach Reiserouten eingeteilte Schalter, aber dennoch nicht unübersichtlich oder hektisch. Von Cancun nach Playa del Carmen fahren die Busse im 15 min-Takt, vielleicht nimmt das ja auch die Hektik raus. Es geht ja gleich der Nächste. Ticket kaufen war unproblematisch. Kosten: 3,50 €/Person. Den Koffer muss man selbst unten in das Gepäckfach laden, dann einsteigen und pünktlich geht es los. Der Bus war voll besetzt. Großes Gepäck hatten aber nur wenige. Es sah so aus, als haben einige auch einfach nur einen Tagesausflug vor. Die 1,5 h Fahrtdauer vergehen wie im Flug. Das insbesondere deshalb, weil man permanent mit rausschauen beschäftigt ist. Von irgendwie nichts außer Wildnis bis zu plötzlich auftauchenden pompösen Hotelresorts mitten in der Wildnis wechselt das Schauspiel dabei ab.

Und plötzlich ist man in Playa del Carmen.

Ein Typ in Cancun, der mir eine Tour verkaufen wollte hatte über Playa del Carmen (im Vergleich zu Cancun) gesagt: „Playa del Carmen is a whole different world. “ Und er hatte verdammt recht!

Playa del Carmen rockt!

Zunächst einmal, man steigt aus dem Bus aus und steht mitten in der Touristen-Fußgängerzone. Überall Menschen, Geschäfte, Leben. Aber nichts aufdringliches. Es ist einfach nur da. Und dann macht man einen Schritt raus aus der Buszone und sieht das:

Unglaublich! Mich hat es umgehauen.

Der Weg zum Hotel hat mich einfach nur begeistert. Mein erstes Hotel liegt genau am Ende der 5th Avenue (der! Touristenmeile), also habe ich schon schön das erste Touristen-Flair mitnehmen können.
Das Hotel (CasaChe B&B) ist einfach toll. Zugegeben, das 1. Hotel in Cancun  (Sina Suits) war auch nicht schlecht. Es hatte eine wirklick tolle Anlage, einen Pool und es war ein ganzes Appartement, nicht nur ein Zimmer. Hier im CasaChe ist es zwar nur ein Zimmer, aber das ist riesengroß, das Personal ist super freundlich und die Lage ist einzigartig, in einer ruhigen Nachbarschaft direkt an der quirligen Touristenzone und nur einen Block vom weißen, weichen Superstrand weg.

Nach dem netten Einchecken und Koffer abwerfen, der erste Weg? Natürlich zum Strand.

Der Strand ist hier nicht ganz so rein weiß wie in Cancun, aber genauso herrlich weich. Das tolle an dem Sand, neben Farbe und Weichheit, man verbrennt sich nicht die Füße ?.

Das Schöne hier ist, dass nichts verbaut ist. Man kommt von überall an den Strand heran. In Cancun gibt es nur wenige öffentliche Zugänge zum Strand. Die Hotels haben dort alles zugebaut und lassen nur ihre Gäste durch das Hotel an den jeweiligen Strandabschnitt. Hier in Playa del Carmen ist alles offen.

Als ich also vom Strand bei der nächsten Querstraße wieder hoch zu den Geschäften und Lokalen abbog, stand auch einer dieser Tourenverkäufer an der Seite. Noch ein angenehmer Aspekt in Playa del Carmen, nicht jeder versucht dir hier etwas aufzuzwingen. Der Typ war richtig angenehm, hat alles erklärt und viel Geduld gehabt und am Ende des Gesprächs, hatte ich eine Tour gebucht. Morgen geht es also zu den Ruinen von Tulum. Das heißt zwar 6:30 Uhr aufstehen, aber ich freu mich auf die Tour.

Inzwischen war es bereits dunkel geworden und alles schien auf die Flaniermeile und in die Lokale zu strömen…Na dann, ich auch, rein ins Vergnügen…

In vielen der Lokale spielen Live-Bands, die Stimmung ist ausgelassen und das Essen….hhmmmm…

Ich liebe es!

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